Ateliers

There are four hidden studios…

… mitten in den belebtesten Straßen Wiens. Die VBKÖ | ATELIERS wirken fast wie ein abgeschiedenes Hideaway, in dem vier Künstlerinnen tätig sind.  Veronika Dirnhofer, Hilde Fuchs,  Julia Gaisbacher und Andrea Salzmann teilen einen lebendigen Arbeitsplatz, wo unterschiedliche Medien und künstlerische Praktiken ihre Wirkung finden: Malerei, Performance, Photographie und generelles Dinge Zusammenbauen.

Alle vier Künstlerinnen übernehmen ehrenamtliche Tätigkeiten für die Vereinigung.

VERONIKA DIRNHOFER
www.veronikadirnhofer.com | V.Dirnhofer@akbild.ac.at

guefel.2015

Die  Arbeitsweise  der Malerin Veronika Dirnhofer ist essentiell an das Atelier als Experimentierraum gebunden: „Mein Interesse an den Arbeiten nimmt ab, sobald diese das Atelier verlassen, in dem Moment, in dem der Prozess der Bearbeitung stoppt, erlischt es sogar vollends.“

JULIA GAISBACHER
www.juliagaisbacher.comjulia.gaisbacher@gmx.net

Gleis 1

In ihren Arbeiten erforscht Julia Gaisbacher die komplexen Zusammenhänge zwischen sozialen Konventionen im öffentlichen Raum, Architektur und Repräsentation in verschiedenen Medien.

HILDE FUCHS
www.hildefuchs.at | hilde_fuchs@yahoo.de

2014-Lost&found

Als forschende Künstlerin basieren viele meiner Projekte auf einem elaborierten Konzept samt umfassenden Recherche- und Vorbereitungsarbeiten.Meine Methode entspricht durchwegs wissenschaftlichen Vorgangsweisen, indem ich auf Grund einer These eine Versuchsanordnung aufbaue, der das Experiment zur Prüfung der These folgt. Im Unterschied zur streng naturwissenschaftlichen Methode bediene ich mich allerdings auch wissenschaftlich (noch) nicht „gesicherter“ Materialien und Praxen, da es weniger um rein rational argumentierbare Beweisführungen als um die Erforschung (und Sichtbarmachung) ästhetischer Potenziale geht. Meine Arbeit umfasst Raum-/Video-/Objektinstallationen, Text-/Tonarbeiten, Kunst im öffentlichen Raum und seit 2001 experimentelle Performanceprojekte und körperdynamische Soziogramme.

ANDREA SALZMANN
salzmann.klingt.org | andrea@klingt.org

Andrea Salzmann setzt sich in ihren Arbeiten mit gesellschaftlichen Zusammensetzungen und den damit einher gehenden politischen Veränderungspotentialen auseinander. Der Fokus liegt dabei nicht auf einer Gesellschaft, die ihr verbindendes Moment durch Angst und Panik vor dem Anderen definiert, sondern im Gegenteil in einer Öffnung von Debatten, Diskursen und politischen Handlungsweisen. Basis ist eine feministische Herangehensweise, mit welcher sie kapitalistisch, patriarchale Strukturen auf eine poetisch, kämpferische Weise anzweifelt und dabei eine andere mögliche Welt im Blick behält.

Die dafür eingesetzten Materialen und Bezüge sind vielfältig und bewusst nicht nur einem Genre zuzuordnen. Sie arbeitet in einer Mischung zwischen Live-Performance und Raum-Installation, aber auch Collagen, Videos und Fotografie sind Teil ihrer Arbeitsweise.

Sie wurde in in Bregenz am Bodensee geboren lebt und arbeitet als Performance Künstlerin und Dramaturgin in Wien zudem unterrichtet sie an der Akademie der bildenden Kunst im Fachbereich Performative Kunst.

Zuletzt war sie Artist in Residence in Bilbao Arte und für 2019 hat sie die 4 monatiger residency des BKA in Yogjakrate: Sewon Art Space, Indonesia. 


EHEMALIGE KÜNSTLERINNEN

CATHARINA BOND
www.catharinabond.com | office@catharinabond.com

Geboren 1980 in Wien, lebt und arbeitet in Wien. Studium der Betriebswirtschaftslehre in Wien | Master of Arts in Cultural and Creative Industries, Kings College in London | Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Wien, am University College London und Chelsea College of Art and Design London. Solo- und Gruppenausstellungen in Österreich, den Niederlanden und Großbritannien.

Catharina Bonds Arbeiten beschäftigen sich mit gesellschaftlich und kulturell geprägten Wahrnehmungsmustern, insbesondere von sozialen Normen und Hierarchien sowie mit den davon ausgehenden subversiven Kommunikationsmechanismen. Durch subtile inhaltliche und materielle Veränderungen innerhalb dieser vertrauten Systeme werde diese in Frage gestellt und reflektiert. In der Funktion als Kuratorin war ihr letztes Ausstellungsprogramm 2015/2016 im Austrian Cultural Forum in London zu sehen.