Historischer Überblick

1910

1910

Gründung der VBKÖ in Wien

1910 – 1916

Präsidentin: Baronin Olga Brand-Krieghammer (Wien 1871- ?)

1910/1911

Ausstellung “Die Kunst der Frau” in der Secession

1912

Anmietung der VBKÖ-Vereinsräumlichkeiten in der Wiener Innenstadt für erste selbstbestimmte Ausstellungs- und Veranstaltungstätigkeiten

1916-1923

2. Präsidentin: Baronin Helene Krauss (Wien 1876–1950 Millstatt, Kärnten)

1919

Gründung der ersten Abspaltung von der VBKÖ „Freie Vereinigung“

1923–1938

3. Präsidentin: Louise Fraenkel-Hahn (Wien 1878–1939 Paris)

1923/1924

Jakob Levy Moreno (Bukarest 1889–1974 Beacon, NY), Arzt, Schriftsteller, Theaterrevolutionär, Begründer des Psychodramas, der Gruppenpsychotherapie und der Soziometrie, mietet einen Raum der VBKÖ für seine Theaterexperimente an Mehr Information zu Jakob Levy Moreno.

1926

Gründung der zweiten Abspaltung der VBKÖ “Wiener Frauenkunst”. Ihr traten Künstlerinnen der inzwischen aufgelösten “Freien Vereinigung” sowie der “Wiener Werkstätte” bei.

17. Mai – 29. Juni 1930

17. Mai – 29. Juni 1930

Abb: Cover des Ausstellungskataloges zur III Ausstellung der Vereinigung bildender Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen Wiener Frauenkunst “Wie sieht die Frau?” (17. Mai – 29. Juni 1930) in den Neuen Burgterrassensälen der Hofburg, (Druck 24, Archiv der VBKÖ)

1938

Kommissarische Leiterin: Sophie Noske-Sander (Wien 1884–1958 Wien) Die VBKÖ erfüllte die Anforderungen des “Reichskommissars für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich”:1. Umbenennung der VBKÖ in “Künstlerverband Wiener Frauen”.Ausschluss der jüdischen Mitglieder und Mitglieder jüdischer Herkunft.Die “Wiener Frauenkunst” und der “Verein Wiener Arbeitsbund” werden in den “Künstlerverband Wiener Frauen” eingegliedert.

1939-1944

4. Präsidentin: Stephanie Hollenstein (Lustenau 1886–1944 Wien)

1942

2. Umbenennung in “Vereinigung bildender Künstlerinnen der Reichsgaue der Ostmark (im großdeutschen Reich)”

1942

3. Umbenennung in “Vereinigung bildender Künstlerinnen, Sitz Wien”

1944-1968

5. Präsidentin: Grete Kmentt-Montandon (Wien 1893–1986 Wien)

1946–1956

Die “Wiener Frauenkunst” formiert sich neu

1947

Reorganisation unter der ursprünglichen Bezeichnung “Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs”

1968–1984

6. Präsidentin: Gertrude Stöhr (Wien 1915–1984 Wien)

5.-25. Mai 1972

5.-25. Mai 1972

Poster zur Frühjahrsausstellung der VBKÖ 5.-25. Mai 1972 (Werk 94/2, Archiv der VBKÖ)

1985–1993

7. Präsidentin: Friedl Corcoran (Olmütz, Tschechien 1922–1993 Wien)

1993–1998

8. Präsidentin: Elisabeth Demarest (Olmütz, Tschechien, 1925)

1998–2011

9. Präsidentin: Rudolfine Lackner (Graz, Österreich, 1967)

2012

Während des Transitionsprozesses der VBKÖ wurden die Mitgliedschaftsmodalitäten neu gestalten, ein erweiterter Vorstand und ein externer Fachbeirat eingeführt. Der neue erweiterte Vorstand wurde mit 7 Personen ausgebaut und setzt sich aus Elke Auer, Veronika Dirnhofer, Lina Dokuzovic, Hilde Fuchs, Nina Höchtl, Ruby Sircar, Esther Straganz und Julia Wieger zusammen.

2013-März 2016

Vorstand: Elke Auer, Veronika Dirnhofer, Lina Dokuzovic, Hilde Fuchs, Nina Höchtl, Ruby Sircar, Esther Straganz, Julia Wieger Fachbeirat: Andrea Braidt, Ricarda Denzer, Doris Guth, Margarethe Makovec, Sushila Mesquita

2016- Januar 2018

Vorstand: Elke Auer, Lina Dokuzovic, Nina Höchtl, Grace Latigo, Marion Porten, Soso Phist, Ruby Sircar, Julia Wieger Fachbeirat: Simonetta Ferfoglia, Lydia Hamann, Elizabeth Holzleithner, Monika Mokre, Gin Müller, Günay Özayli, Jelena Petrovic, Barbara Steiner

2018

Vorstand (Intermediate): Catharina Bond, Veronika Burger, Barbara Eichhorn, Hilde Fuchs, Stephanie Misa, Rini Mitra, Ruby Sircar, Angela Wiedermann