Einladung zu einer BegegnungAb 1914 veröffentlicht Jakob Levy Moreno unter dem Titel Einladung zu einer Begegnung Lyrik und Dialoge, die von Sendungsbewußtsein und religiösen Fragen geprägt sind. Innerlich geschaute Wahrheiten, Ahnungen und Erlebnisse des Ichs und sein Glaube an die Veränderbarkeit der Welt erschaffen aus assoziativen Bildern eine ästhetische Welt. In der Sprache der Metaphern mit expressivem Pathos und rauschhaft-ekstatischer Lebensgier skizziert er dialogische Szenen und Streitgespräche. Die in Dialogform geschriebenen Schriften Die Gottheit als Autor, Die Gottheit als Komödiant und Die Gottheit als Redner sind neben dem Königsroman (1923) und dem Testament des Vaters (1922) die programmatischen Werke Morenos, die Bezüge zur göttlichen Trinität assoziieren. Als Prämisse setzt Moreno einen Kosmos, der aus Spontaneität, Kreativität und Aktion besteht. Er glaubte an die Begegnung in der Gruppe und an die Allmacht von Kreativität und spontaner Aktion, die seine Theaterexperimente prägen. |
Jakob Levy: Das Testament des Schweigens. Einladung zu einer Begegnung, Flugbericht 1. Wien-Leipzig 1915
Einladung zu einer Begegnung. Bericht von Jakob Levy. 2. Heft, Frühling, Wien-Leipzig 1915. Titelblatt
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Einladung zu einer Begegnung. Bericht von Jakob Levy. 2. Heft, Frühling, Wien-Leipzig 1915. Titelblatt