Das Findbucharchiv-Ausstellungsdokumentation: a room of one's own, Eveline Aberer-Grass, Nina Bialonczyk, Veronika Dirnhofer, Fiftitu%, Hilde Fuchs, Elizabeth Jameson, Anka Luger, Brigitte Marschall, Sonja May, Jacob Levy Moreno, Jo Nechansky-Kleemann, Nika Radic, Nancy van de Vate; Bestandsverzeichnis des Archivs der VBKÖ (CD); Lisa Demarest, Romana Frank, Christa Hauer, Markus Hiesleitner, Marianne Kleiber, Waldemar Kmentt, Karen Krall, Rudolfine Lackner, Nina Schedlmayer, Markus Taxacher, Herma Urban Hg: VBKÖ, Rudolfine Lackner, Wien 2006 DAS FINDBUCH ZUR VEREINIGUNG BILDENDER KÜNSTLERINNEN ÖSTERREICHS (VBKÖ) handelt von zweierlei: einerseits ist es im klassischen Sinn ein Findbuch, wie es im Archivwesen gebräuchlich ist. In diesem Teil der Publikation wurde das Bestandsverzeichnis - das Verzeichnis der Alt-Akten und Sammlungen des Archivs der VBKÖ 1910-1985 (2005) - veröffentlicht. Es ist das Ergebnis des seit 1999 laufenden Archiverschließungsprojektes, das die Aufarbeitung des bislang uneinsehbaren historischen Vereinsarchivs der ersten Künstlerinnenvereinigung Österreichs zum Inhalt hat. Andererseits wurde der Begriff FINDBUCH insofern erweitert als er darüber hinaus synonym für das Finden der Institutionsgeschichte und -kultur der VBKÖ überhaupt steht. Sie dauert seit ihrer Gründung im Jahr 1910 an, resultierte aus der ersten Frauenbewegung und ist daher für die österreichische und insbesondere Wiener Kunstszene (Wiener Moderne) von eminenter Bedeutung. Im FINDBUCH wurde diese feministische Geschichte nachgezeichnet, die zu einer Zeit begann, als Künstlerinnen noch von den etablierten Künstlervereinigungen und Universitäten ausgeschlossen waren, erstmals über das gesamte 20. Jahrhundert. Zumeist endete diese Geschichtsschreibung bei 1938, auch der Genderforschungsboom der 1980er und 90er-Jahre richtete sein Hauptaugenmerk lediglich auf ihre pionierinnenhaften Anfangsjahrzehnte. Im FINDBUCH wurden nun nicht nur erstmals die Zeit zwischen 1938-1945 aufgearbeitet, an der sie aktiv Teil hatte, sondern auch beide Wellen der Frauenbewegung innerhalb der österreichischen institutionell organisierten Künstlerinnenbewegungen abgedeckt, deren topologisches Zentrum Wien war. SponsorInnen: Boschek, Brauerei Schrems, Bundeskanzleramt : Kunst, Hochschuljubiläumsstiftung, ICH BIN EINE FREUNDIN VBKÖ/06, Mc Shark, MA 7 Wissenschafts- und Forschungsförderung der Stadt Wien, SILVER SERVERBezugsquelle: Eigenverlag der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (VBKÖ), Maysedergasse 2,1010 Wien, www.vbkoe.org, vbkoe@vbkoe.org, zum Preis von: € 19,10 |

