Author Archives: VBKÖ
post apocalyptic drawing club
post apocalyptic drawing club
open workshop for drawing lovers at
Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (VBKÖ)
(denglisch version below)
workshop at the VBKOE:
Freitag, 31.05.
Samstag, 01.06.
Sonntag, 02.06.
jeweils 14.00 bis 20.00
Eröffnung:
Dienstag, 04.06., 19.00
Wir haben 8 bis 12 Plätze für Interessierte
Anmeldung unter
Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (VBKÖ)
Maysedergasse 2/4. Stock (Lift)
1010 Wien
Wir: haben Papier, Stifte, Drinks und theoretischen Input zum Ende der Welt
Du: bringst was immer du selbst für Zeichnung bevorzugst mit
ev. schon so etwas wie ein Portfolio mit eigenen Zeichnungen um sie zu präsentieren
It’s free, you are welcome!
denglish:
time table :
Friday, 31.05.
Saturday, 01.06.
Sunday, 02.06.
2.00 p.m till 8.00 p.m.
Opening
Tuesday, 04.06.
7.00 p.m.
Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (VBKÖ)
Maysedergasse 2/4. Stock (Lift)
1010 Wien
We offer: paper, pencils, drinks and some theoretical input about the(failed) Weltuntergang
You: bring everything you want to draw with/on
bring drawings/own work if you want to have artist talks about your stuff too
Artists:
You and me and everyone we now
Ango the Meek Dead (Milano/Berlin)
Spencer Chalk-Levy(NYC/Berlin)
Paul DeFlorian (Vienna/Berlin)
Why we like the end? So this is the end? Probably not. We survived 2012, Weltuntergang, Eurogeddon, Apocalypse etc. … and again(pseudo) religious apocalyptic visions were wrong, like they always are, when they try to determinate our lives, bodies and minds. So we have to figure out what to do with ourselves by our own and encourage everyone to leave their old lives, join us with a pencil and to celebrate the flamboyant feeling to draw without an end;
Together we will observe images of the Weltuntergang itself, the post apocalyptic body and societies imagination of the end.
Not to forget our old buddy Hieronymus Bosch, who seems really drawn to the theme of Weltuntergang in his creations and especially luxuria our favorite sin, we all can’t wait to commit.
We will try to figure out how an end of the leading hierarchies can push different positions upwards society or how non hegemonic identities become more mainstream without loosing their subversive powers.
It is a love song for all the not-so-virginal effeminates, the not-so-well-hung paradise exhibitionists, the rough leather ladies from the garden of delight, the double draggers, and power bottoms from the end of time, held together with our pencil strokes.
In the end we, the post apocalyptic drawing clubbers, will draw and practice witchcraft, destroy capitalism and stupid gender identities.
We will evoke strange symbols and signs and create an iconoclastic picture tsunami to blow all shit out of our heads. That is what we call a shitstorm after the end of the world.
Anna Artaker & Meike S. Gleim: WAS NIE GESCHRIEBEN WURDE LESEN
Ausstellung:
Anna Artaker & Meike S. Gleim
WAS NIE GESCHRIEBEN WURDE LESEN
Vernissage:
03.05.13, 19h
Ausstellungsdauer:
04.05.–18.05.13
Öffnungszeiten:
Do., Fr., Sa. 16h–19h Uhr
Führung durch die Ausstellung mit den Künstlerinnen und Roland Fischer-Briand, Mitherausgeber von Streulicht, am Samstag dem 18.05.13 um 17h.
Die Ausstellung WAS NIE GESCHRIEBEN WURDE LESEN ist die erste Präsentation des künstlerischen Forschungsprojekts ATLAS VON ARKADIEN.
Mit dem ATLAS VON ARKADIEN unternehmen Anna Artaker und Meike S. Gleim eine zweifache Übersetzung von Walter Benjamins Fragment gebliebenem „Passagenwerk“: Einerseits werden Motive dieser Benjaminschen Urbanismus- und Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts in die jüngste Vergangenheit übertragen – mit Fokus auf die Zeit nach dem Fall der Berliner Mauer. Andererseits wird Benjamins Exzerptensammlung – aus der das Passagenwerk ergänzt durch seine Kommentare im Wesentlichen besteht – in einen Bilderatlas übertragen. Benjamins Methode „(…) nichts zu sagen. Nur zu zeigen“ (GS V1, S. 574) wird beim Wort genommen, indem Artaker und Gleim anstelle von Texten Bilder sammeln, und die im Passagenwerk angewandte Methode der „literarischen Montage“ in eine vielgestaltige Montage vorgefundener Bildern übersetzen.
In der Ausstellung WAS NIE GESCHRIEBEN WURDE LESEN geht es darum, eine erste Lektüre dessen vorzunehmen, was man streng genommen nur betrachten kann: unsere Welt. Walter Benjamin interpretiert diese als Ensemble mimetischer Prozesse, das Lesen der Welt stellt sich als Nachahmung dar. Benjamin zitiert die Palme als Urform des Staubwedels, die Nike von Samothrake als Formgeberin des Haarföhns, Nutzbauten im Stile von Tempelbauten oder Mobiliar als Architekturzitat. Neue Materialien werden mit historischen bzw. aus der Natur stammenden Formen verbunden. Daraus ergibt sich die Wiederkehr oder das Nachleben des Alten im Neuen: ein Motiv das für Benjamin eine große Rolle spielt. Die Wiederkehr des Alten im Neuen birgt als Wunschbild sowohl das Potential, den Bruch mit der vermeintlichen Kontinuität der Geschichte zu befprdern – die französische Revolution etwa schmückt sich mit den Insignien des römischen Reichs, um sich so zu legitimieren – ist aber ebenso ein Mythen produzierendes Element, das Neues in Altes packt und so das Neue als bloße Fortsetzung des Alten verkauft.
PENDANTS, 2012/13
Werkserie aus Bildpaaren, die ähnliche, meist architektonische Formen zeigen, die für antagonistische Inhalte stehen. Etwa der Entwurf für einen Kugelbau (1784) vom französischen Revolutionsarchitekten Claude-Nicolas Ledoux – dem utopischen Geist der Revolution verpflichtet – mit der Fotografie einer Radar-überwachungsanlage in Neuseeland, Teil des Spionagenetzwerks Echelon, das hier als die bittere Seite einer erfüllten Wunschvorstellung erscheint.
Jedes Bild ist als Puzzle ausgearbeitet, zwischen zusammengehörigen Bildern werden Puzzlesteine ausgetauscht, um die Bilder buchstäblich zu verknüpfen und einen Aspekt im jeweils anderen Bild aufzuzeigen (mehr dazu unter http://anthropologicalmaterialism.hypotheses.org/1742).
DOMINO (Interiors), 2013
Die Arbeit besteht aus Bildern von Innen- und Außenräumen, die aneinandergereiht werden, indem Elemente, die in einem Bild am rechten Bildrand vorhanden sind (Garderobenständer, Stuhl, roter Möbelstoff etc.), sich in ähnlicher Form am linken Bildrand des anschließenden Bildes wiederfinden. Was bei diesem Bild rechts zu finden ist, bestimmt wiederrum die Anschlussfähigkeit zum nächsten Bild usw. Auf diese Art werden Räume miteinander verkettet und gleichzeitig ihre Differenzen zum Vorschein gebracht (siehe auch den Beitrag in Streulicht n°2, Wien 2013, erscheint am 17.05.2013).
Anna Artaker, Studium der Philosophie und Politikwissenschaften an den Universitäten Wien und Paris 8 sowie der Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2000 zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen und Einzelpräsentationen im In- und Ausland (zuletzt: 2012: History Lessons, MUMOK, Wien; 2010: Anna Artaker, Secession, Wien). Lebt in Wien.
Meike S. Gleim, Studium der Bildhauerei (Mag.) an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie der Philosophie (Mag. und Dr.) an der Universität Wien. Zahlreiche Forschungsprojekte und Publikationen (u.a. Monografie: Die Regierung der Demokratie, Passagenverlag, Wien 2009; Herausgeberschaft: The Meaning of Europe, erscheint 2013 bei Routledge London) sowie Ausstellungsbeteiligungen. Lebt in Paris.
Gemeinsames künstlerisches Forschungsprojekt ATLAS VON ARKADIEN am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften an der Akademie der bildenden Künste Wien unterstützt vom FWF im Rahmen von PEEK, Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste. Siehe auch: www.anthropologicalmaterialism.hypotheses.org
HELLO SHOW: Captain Cunt, RIOT IN PARADISE
Call me Cunt. Captain Cunt.
I’m elsewhere or in the dead sea
my ship is nearly broken.
Captain, can’t you see?
But the Captain keeps on joking
cause the Captain -
yes it’s me!
24 April 2013 Opening at 6 pm
+++ Another day, another one. Performancematratze / starting at 7:30
25 & 26 April, 5 – 8 pm
27 & 28 April, 4 – 9 pm
+++ Captain Cunt will be there at all times +++
THE KEYS TO HER PLACE
from: Bernadette Anzengruber
to: undisclosed recipient
subject: THE KEYS TO HER PLACE
dear all,
as promised for so long, I will be in town – just for a couple of days and I am excited about catching up and hanging out with you!
Concerning accommodation I have to disappoint you: I won’t crash your cozy couches this time as I have – unexpectedly – been offered the most amazing place to stay: it’s the studio/flat of an acquaintance’s friend called Margaret (do you know her?), right in the city centre on the top floor of a beautiful old building (that’s what I was told) and I already got THE KEYS TO HER PLACE! So let’s seize the opportunity and have glamorous parties, special performance- and movie-nights or a dinner at “mine”. I will keep you updated about my plans (will let you know later on this week).
I am gonna arrive on Wednesday 10 April in the late afternoon and will have just enough time to prepare some drinks and snacks for a decent house warming, so do come over at around 7pm. The address is Maysedergasse 2, 1010 Vienna and the name on the door is “STUDIO M./VBKÖ”.
If you can’t make it for the house warming, please do drop in any other afternoon (3pm to 5pm) between 11 and 20 April, or come over either for one of the special nights I am gonna host or for my going away on 20 April!
see you soon,
xx b
HELLO SHOW: NICOLE PRUCKERMAYR, MARUŠA SAGADIN, RUBY SIRCAR
NICOLE PRUCKERMAYR
MARUŠA SAGADIN
RUBY SIRCAR
N HAT R IN EINER MAIL IN EINEM LANGSTRECKENZUG IN INDIEN DAS DU ANGEBOTEN. M UND R KENNEN SICH SCHON LANGE DURCH DIE EXTENDED FAMILY. N HAT M IM SOZIALEN WOHNBAU GEFRAGT OB SIE IHRE FREUNDIN SEIN WILL. R UND N SITZEN SOMMER FÜR SOMMER IM LEEREN GEBÄUDE UND ESSEN AB UND ZU PIZZA NEBENAN. SCHÖN IST DIE ZEIT.
ERÖFFNUNG, 24. MÄRZ, 2013 SONNTAG
11.00 – 17.00
MIT BRUNCH UND PIÑATAS
ÖFFNUNGSZEITEN, 25. – 27. MÄRZ, 2013
MONTAG, DIENSTAG, MITTWOCH 16.00 – 19.00
Ausserirdische Körper, queere Welten und transgalaktische Netzwerke
Ausserirdische Körper, queere Welten und transgalaktische Netzwerke
Durch queere Körper und Netzwerke werden zeitgenössischen Debatten über Intersektionalität und Privilegien erkundet.
(weiterlesen…)
HELLO SHOW: ALINA KUNITSYNA
ALINA KUNITSYNA
MAMON PAPA
Ausstellung + Katalogpräsentation
Vernissage 20. Februar, 19 h
Es spricht Günther Oberhollenzer (Kurator, Essl Museum/Klosterneuburg)
Öffnungszeiten 21. – 22. Februar, 11 – 19h
EM SCHWARZWALD VORTRAG (in Englisch): Wenn wir spielen – Einblicke in Ästhetik, Ethik und Politik von Queer BDSM
Em Schwarzwald wird ihren Vortrag aus der Position einer unabhängigen Sexbeforscherin und einer, die seit über 10 Jahren BDSM performt und queert, halten.
(weiterlesen…)













