Zum Archiv der VBKÖ
Das historische Archiv der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs
(VBKÖ) beinhaltet einen bedeutenden Materialbestand an Alt-Akten und Sammlungen von der
Zeit der Gründung der VBKÖ 1910 bis 1985 (2005). Es bildete sich seit der Anmietung vereinseigener
Räumlichkeiten im Jahr 1912 in der Maysedergasse und ermöglicht etwa über die nahezu vollständig
vorhandenen Ausstellungskataloge der VBKÖ einen Überblick zur Geschichte der VBKÖ sowie einen
Einblick in die erste künstlerische Frauenbewegung Österreichs.
Es stehen Archivalien in 632 Akten-, Druck- und Werkeinheiten (22 lfm exkl. Werksammlung)
für eine Einsichtnahme zur Verfügung. Davon ist der Großteil frei zugänglich jedoch können etwa
personenbezogene Akten an bestimmte Regelungen oder Sperrfristen gebunden sein. Die Benutzungsbedingungen
und Reproduktionsbestimmungen sind vor Ort einzusehen. Der Verzeichnungsprozess ist vorerst beendet,
allerdings werden Neuzugänge erwartet, die eine aktualisierte Neuauflage des Bestandsverzeichnisses
in Aussicht stellen.
Benutzung:
Das Bestandsverzeichnis des Archivs findet sich im 2006 erschienen, erweiterten
"Findbuch zur Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs" (Hg.: Rudolfine Lackner, VBKÖ)
sowie im gleichnamigen Link zum Download zwecks eigener vorbereitender Recherchen. Das Archiv ist
nur nach vorheriger Vereinbarung zugänglich. Für jede Anfrage (auch bei Diplomarbeiten und Dissertationen)
entsteht eine Benutzungsgebühr in der Höhe von EURO 20,-. Sie ist vorab auf das Konto der VBKÖ zu überweisen
(diese Gebühr inkludiert nicht Reproduktions-, Kopier- und Versandkosten):
Rudolfine Lackner
|