Zum Archiv der VBKÖAm 1. April 2005 jährte sich die Konstitution der ersten Künstlerinnenvereinigung Österreichs - der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs, VBKÖ - zum 95. Mal.Nach der erstmaligen wissenschaftlichen Bearbeitung ihres historischen Vereinsarchivs seit 1999 durch die Archivarin Sabine Harik, der Zugänglichmachung und Präsentation desselben im Rahmen der Ausstellung archiv im Jahr 2004 liegt nunmehr innerhalb des erweiterten FINDBUCHS das Bestandsverzeichnis des Archivs vor. Es gewährt einen Einblick in den Archivbestand an Alt-Akten und Sammlungen von der Zeit der Gründung der VBKÖ 1910 bis 1985 (2005), der sich seit der Anmietung der Vereinsräumlichkeiten 1912 in der Maysedergasse zu bilden begann. Inhaltlich ermöglicht das Archiv vor allem einen Überblick über die Institutionsgeschichte und -kultur der VBKÖ, der beispielsweise über die nahezu vollständig vorhandenen Ausstellungskataloge der VBKÖ ermittelbar ist. Es stehen Archivalien in 632 Akten-, Druck- und Werkeinheiten (22 lfm exkl. Werksammlung) für eine Einsichtnahme zur Verfügung, die nach Vereinbarung bereitgestellt werden. Davon ist der Großteil frei zugänglich, jedoch können etwa personenbezogene Akten an bestimmte Regelungen oder Sperrfristen gebunden sein. Die dem entsprechenden Benutzungsbedingungen und Reproduktionsbestimmungen sind vor Ort einzusehen. Der Verzeichnungsprozess ist vorerst beendet, allerdings werden Neuzugänge erwartet, die eine aktualisierte Neuauflage des Bestandsverzeichnisses in Aussicht stellen. Benutzung: Das Archiv ist nur nach vorheriger Vereinbarung zugänglich. Für jede Anfrage (auch bei Diplomarbeiten und Dissertationen) entsteht eine Benutzungsgebühr in der Höhe von EUR 20,--, die vorab auf das Konto der VBKÖ zu überweisen ist (diese Gebühr inkludiert nicht Reproduktions-, Kopier- und Versandkosten): Rudolfine Lackner Präsidentin der VBKÖ |
Bank: Bank Austria Creditanstalt Bankleitzahl: 12000 Kto.-Nr.: 095 037 933 00 |
